Samstag, 8. Oktober 2011

Dankeschön =)

Ich bin jetzt schon fast 7 Wochen zu Hause und habe ich soweit ganz gut eingelebt. Ursprünglich habe ich nicht gedacht, dass ich einen großen Kulturshock bekommen werde, aber als ich dann die ersten Tage/Wochen in Deutschland war, habe ich gespürt, dass ich mich nicht wohlfühle und sofort wieder weg will...

Ich bedanken ich dafür, dass ihr für mich gebete habt, im Finanziellen hinter mir standen und ihr den Blog gelesen habt.
Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. Maraming Salamt (Vielen Dank) =)

Was macht der Fabi denn jetzt eigentlich?

Ich bin seit ca. 2 Wochen beim Theologischen Seminar Rheinland (Neues-Leben).
Dort studiere ich Theologie für vorraussichtlich 2 Jahre.
Wir hatten jetzt unsere erste Unterrichtsstunden und es ist geinal... Es ist viel Arbeit, das auf jeden Fall, aber es gefällt mir gut. Die Tatsache, dass ich weiß, dass das der Platzt ist, wo Gott mich hingestellt hat, macht es mir um einiges leichter.

Hier ein Bild meinem Jahrgang. Ein Einblick, mit welchen Leute ich am meisten Zeit verbringe werde. Ich freue mich drauf :)


So noch mal ein fettes Dankeschön :)

Gott mit euch

Freitag, 12. August 2011

Pure Realität !!!


Seit dem das neue Schuljahr im STC am 13 Juni begonnen hat, ist mir ein Kind besonders in die Augen gefallen, ihr Name ist Gretschen. Sie ist 9 Jahre alt und geht in die Schule. Ziemlich am Anfang war sie schon sehr neugierig und hat mich viele Dinge gefragt und war irgendwie interessiert an mir. So habe ich mehr Zeit mit ihr verbracht, auch weil ich wusste, dass es vielleicht etwas für sie bedeutet, aber auch wollte ich es weil man es ihr ansieht, dass sie in einer ziemlichen Armut aufwächst und ich sie mag, was vielleicht auch an ihrer tiefen Stimme liegt =)

Da die Missionare ein neues Projekt mit dem Namen L.E.A.P. gegründet habe, dass als Unterstützung der Opfer des Taifuns 2009 gilt, versuche das Leitungsteam Beziehung zu den Kindern und Familien aufbauen. Da ich dann von Ate Jeanie erfahren habe, dass Gretschen auch unterstützt wird, wollte ich sie gerne das nächste Mal begleiten, wenn sie diese Besuche macht.

Gretschen

Somit hatte ich diese Woche Mittwoch die Gelegenheit bei 3 Hausbesuchen am Floodway mit dabei zu sein. Ganz besonders hat ich mich interessiert die Familie und die Hütte von Gretschen zu sehen, um mehr von ihr zu wissen. Das Leben dieses Kindes zu sehen hat mich sehr geschockt. Ich habe mehr über die Familie erfahren. Sie sind 10 Geschwister, also mit Vater und Mutter 12 Leute. Momentan leben sie mit 6 Personen in einer Hütte, die 8 qm² klein ist. Als ich die Wohnung sah, habe ich mich gefragt, wie da 6 Personen schlafen könnten. Ate Jeanie hat die Mutter gefragt, ob das Geld ausreicht, sie sagte: Pakain lang (nur für´s Essen).

Der Vater kam diesen Juni von seinem acht monatigen Gefängnisaufenthalt wieder, weil er bei einem Raub beteiligt war. Seine Frau musste sehen wie sie die Kinder ernährt. Sie hat keinen Job. Sie ist zu Hause, kümmert sich um die Kinder und versucht durch das Waschen von Klamotten von anderen Leuten bisschen Geld zu verdienen. Der Vater ist seit letztem Juni wieder frei und kann seinen alten Beruf als Taxifahrer nachgehen. Die älteren Söhne fahren in den umliegenden Gegenden wie Soldiers Village, Bliss, Marietta Müll einsammeln um dadurch paar Pesos zu bekommen.

Ihre 5-jährige Schwester (Bunzo - jüngste der Familie)

Gretschen hat von dem L.E.A.P. Projekt neue Schuhe für den Sportunterricht geschenkt bekommen. Den nächste Tag, nachdem ich bei ihr zu Besuch war, hat sie mir erzählt, dass sie sich total auf Pysical Education (Sportunterricht) freut, weil sie dann zum ersten mal solche Schule anziehen darf. Da fragte sie mich, wo denn die Schuhe, die von Adidas sind (natürlich eine Fälschung) gekauft wurden?! Sie fragte mich:“ America?“ – Sie war ganz verwundert, dass die Schuhe auf dem Pasig Palenke (großer Markt) gekauft wurden und hat sich tiersich darüber gefreut.

Wir waren so im Gespräche, wenn man das so nennen kann^^, als sie mich fragte, ob ich denn Schokolade mag. Sie würde es lieben. Wenn ich in Deutschland bin sollte ich ihr doch Schokolade senden. Ich habe sie nach dem Geschmacksrichtung gefragt, sie antwortet:“ Hmm milk!“. Wahrscheinlich hat sie noch nie so etwas gegessen, wie mit yoghurt, nugat... Geschweige denn jemals normale Schokolade.

Harte Realität und Ereignis, sie kennen zu lernen und mehr von ihr und von ihre Familie und Wohnverhältnissen zu erfahren.

Leider ist es eine Familie und vielen!

Sonst befinde ich mich jetzt ziemlich auf der Zielgeraden, also 7 Tage sind noch, dann wird es ernst. Viele Dinge stehen noch an, die ich gerne noch mal möchte. Auch will ich der Gretschen ein Geschenk machen, mit echter Rittersportschokolade. Mal sehen wie sie drauf reagiert. =)

Bis bald

Montag, 25. Juli 2011

Bilder, die für sich sprechen

Essen an der Straße

Vielen der armen Menschen haben nur die Möglichkeit
ihr Essen auf dem Feuer vor zu bereiten

Hütte einer Familie am Floodway

Typisches selbstentworfene Treppe zur Haustür

Von wegen Klobrille und Papier

Tindahan (kleines Geschäft)

Einblicke in eine Hütte einer alten Dame

Squatter: Ganz eigener und umbeschreibbarer Duft

Essen gehen mit Herbert und Ursula (Herbert war verantwortlich für
den Bau des neuen AM-Hauses)

Das neue AM-Haus (mein neues zu Hause) riesig!!!!!!!!

Danke schön =)

Tachoverkäufer, was ein Job...

Tacho: Ein Art Yoghurt mit Sirup (rechts) und Fischaugen^^
(sieht zu mindestens so aus)

Täglicher Gemüseverkäufer

Kinder am Müll sammeln

Hütte am Floodway ca. 6 qm²: Küche, Badezimmer, Schlafzimmer in einem...

Floodway bei Abenddämmerung

Mango (25 Pesos für 1/2 Kilo = 42 cent für 1/2 Kilo)

Hausaufgaben werden auf dem Bockuwagen gemacht

In welch einer Armut wächst dieses Kind auf...

Sonntag, 10. Juli 2011

Vom nassen Haus und Toronverkauf

Wie der Eine oder Andere schon mitbekommen hat, laufen hier überall Verkäufer herum, die alles Mögliche verkaufen. Da ich sie gerne nachmache und das zur allgemeinen Belustigung gilt, haben die STC-Teacher mit mir einen Deal gemacht.
Sie bereiten Toron, also so ein Snack zwischendurch (Meryenda), vor und ich verkaufe sie in Soldiers Village. Gesagt, getan…
Kein Problem =)


So hatten wir den Deal und das Datum fest. 03 Juli um 15 Uhr. Aber irgendwie wurde es ganz anders als geplant. Um 14 Uhr kamen Ate Nora, Ate Lorfel und ihre Tochter Danielle, zu uns um Toron vorzubereiten. Wie alles geplant. Gut, ca. 23 Toron waren fertig zubereitet und waren bereit verkauft zu werden, aber als dann um 15 Uhr eine heftige Regenschauer über uns eingebrochen war, wurde es erst mal nach hinten verschoben.
Auf unserem Dach hat sich das Laub gestaut und ist somit über die Dachrinne irgendwie hinein geraten. Dies hatte die Folge, dass eine riesen Wasserfontäne in unser Apartment geschossen kam. Als ich draußen stand und Jonas dann sagte: „Fabi wir haben Wasser in der Wohnung“. Und ich nur erwiderte: „Das bisschen kennen wir doch vom letzten Taifun“, war ich erst mal nicht
geschockt, aber als ich dann gesehen habe, dass das schon einigesunter Wasser steht, wurden so schnell wie möglich, alle Dinge, die empfindlich sind aufs Bett geschmissen und schnellstmöglich Eimer für die Fontäne geholt.

Als dann das Wasser auch aus der Nähe der Lampe kam, hieß es so schnell wie möglich den Strom abzuschalten. Also Strom aus, aber Taschenlampen und Kerzen an. Die zwei Teacher haben uns tatkräftig unterstützt und ohne sie wäre es ziemlich in die Hose gegangen. So war unsere Wohnung voll mit Wasser, aber gleichzeitig waren die Toron fertig verkauft zu werden. Also habe ich gesagt: „Wasser hält mich nicht davon ab, Promis is a Promise!“. Als es dann aufgehört hat zu regnen oder zumindest nachgelassen hat, bin ich mit meinem Strohhut und meiner hässlichen grünen Sonnenbrille auf die Straße und habe losgelegt:

Toron dito, masarap, lima lang!!! (Toron hier, sehr lecker, nur 5 Pesos). Hier ein Clip:

Leider war nach 10 Minuten schon alles leer. Schade… Aber die Leuten haben sich gewundert, mich angestart hatten ihren Spaß und ich hatte den Deal erfüllt =) Just for fun. Einige fragen mich jetzt noch, warum ich kein Toron mehr verkaufen. Die dachten ich würde es jetzt täglich machen.

Als wir dann fertig waren, hieß es so schnell wie möglich an die Arbeit. Alles raus schieben, alles raus räumen und alles putzen und dass alles bis 6 pm, weil sonst die Dämmerung anfängt und putzen im Dunkel nicht so wunderbar ist. So die ganze Sache =)

Hierzu ebenfalls ein Clip =):


Trotzdem haben wir gemerkt, dass Gott da wirklich seine Hände drin hatte und er uns nicht alleine lässt. Wir hatten 3 Tage Dauerregen (Taifun, letzter Eintrag) und da kam nur minimal Wasser aus der Decke. Es hätte viel schlimmer ausgehen können. Gott sei Dank, dass die zwei Teacher uns geholfen haben, ansonsten wäre alles nass gewesen. Koffer, Schule, Schränke, Cajon, Gitarre usw. Ja und wir haben die ganze Sache vollkommend als Spaß angesehen und keine großes Ding draus gemacht, was auch ziemlich das Gegenteil sein könnte^^.

Gott kennt und bestimmt die Grenzen wie weit es gehen darf. Er steht uns bei und mutet uns nichts zu viel zu, sondern genau so viel, dass wir es ertragen können.

Donnerstag, 30. Juni 2011

STC,Gemeinde, Taifun und mehr...

Halli Hallo an alle. Ja ich bins mal wieder =)

Seit dem 13 Juni hat das neue Schuljahr im STC begonnen. Ursprünglich dachte ich, dass nicht so viele Kinder vom alten Schuljahr wieder dabei sind, aber als ich dann einige der Kinder gesehen habe, hat es mir ein Lächeln verpasst =)

Aber auch sind sehr viele neue Kinder dabei, vor allem in der Vorschule, die ich überhaupt nicht kenne oder teilweise vom Sehen kannte.
Aber das hat sich in den letzen zwei Wochen natürlich geändert. Kinder sind viele offener jetzt, nicht mehr so schüchtern, dass sie kein Wort über die Lippen bekommen und manche fragen mich schon wenn ich mal ein Tag nicht da bin. Dies bestädigt mir wirklich, dass ich am richtigen Platz bin, auch wenn ich meistens völlig verschwitzt nach Hause komme und mein T-shirt dreckig ist, weil die Kinder, die meinstens nicht so sauber sind, auf mir rum hüpfen, ofmals bis zu zwei auf meinem Rücken und eins bis zwei an meinen Armen. Aber es lohnt sich weiterhin. Ich habe gemerkt wie mir die Zeit mit den Kindern und ein richtiger Alltagstruktur gefehlt haben.



Die Zeit rennt und rennt. Es sind noch ca. 8 Wochen und ich frage mich wo die letzten Monate hin sind. Es geht mir viel zu shnell. Viele Leute sagen hier schon : Oh malapit na ang Germany...Sayang... (frei übersetzt: Deutschland is nahe... Schade). In diesem Sinne ein schönes Foto:

Deutschland ich vermisse dich nicht *lach*

Ja ansonsten bin ich weiterhin in meiner Gemeinde in Parola, wo sich irgendwie auch was getan hat. Früher war ich einfach immer nur da und es hat sich nicht so arg viel ergeben. Aber ich merke wie die Jugendlichen vertrauter und offener werden. Genieße die Zeit, auch aus dem Grund, dass sich eine Freundschaft mit Kuya Rian ergeben hat, der in der Gemeinde wohnt. Ja er bringt mir Gitarre bei und es macht echt Spaß Zeit zu verbringen, auch weil er eine an der Klatsche hat wie ich. Es ist eine wertvolle Zeit, die ich immer mehr genieße.

Die letzten Woche war noch ein Ereignis, wovon ich gerne noch berichten möchten. Ein Taifun war über Manila. Es hieß 3-4 Tage Dauerregen. Neben ein Bild von einer anderen Stelle. Der Fluß st mit dem Flooway verbunden, soweit ich weiß^^. Das Wasser am Floodway stieg einige Meter, sodass er zu einem mitreißendem und braunem Fluss wurde. In einer Squatterarea wurden um die 14000 Menschen evakuiert, aus Sicherheit, dass das Wasser sie nicht mitnimmt. In den anderen Gegenden am Floodway hat es denke ich die unteren Hütten erwischt oder zu mindest hart an der Grenze... Da Soldiers Village ziemlich hoch liegt, ist es vollkommend sicher. Aber die Wohnung von Wiebke,Jeanie und Familie Albus ist in einer Subdivison, wo das Wasser zuerst hinkommt. Dort haben wir alle wertvollen Dinge in die zweite Etage getan. Wir haben die Nacht bei Familie Herrmanns geschlafen, aus Sicherheit... Also keine Panik das passiert ab und zu in der Regenzeit, dass es mal ein bisschen regnet. Da Manila so gut wie kein Abwasserkanal hat, steht nach der kleinsten Regenschauer schon das Wasser. Naja ein Vorteil hats aber... Ich habe sauber Füße... *lach*, aber wenn man das Wasser auf der Straße sieht will man am Besten kein Fuß darein setzen. Hier ein Video. Ich war mit Julia auf den Weg in die Gemeinde. Autofahren bei knietiefen Wasser hat viele Gemeinsamkeiten wie der Winter in Deutschland =)




Nächste Woche bekommen wir als Shortys Besuch aus Thailand. Jonas Neumann, den wir auf dem Seminar in Deutschland kennen gelernt habe, wollte uns besuchen.
Wird gewiss eine gute Zeit. Auch werde ich Jonas und ich in den nächsten drei Wochen in die "Nara-street" ziehen, wo gerade das neue AM-Haus gebaut wird. Da das alte Haus vom Taifun "Undoy" 2009 stark betroffen war, wird ein neues Haus gebaut, wo viele Platz für Shorty, Missionare und Gäste ist.





Und einen habe ich noch. Ein Deutschstunde mit Kuya Rian. Ein kleiner Einlblick... =) Hoffe der kriegt nicht raus, dass ich das Video hier hier rein stelle =)





Hier noch einige Bilder vom STC. Frisch mit meiner neuen Kamera geschossen *freu*. Leider kam ich noch nicht so arg weit... Die nächsten Male dann =)






















































































Sonstige Bilder und Videos :




















Samstag, 4. Juni 2011

Viel passiert...

Lange lange ist es her, dass ich meinen letzten Blogeintrag gemacht habe. Auf Grund der Tatsache, dass ich viel unterwegs war und der fehlenden Motivation der letzten Wochen, habe ich nicht in Drang gehabt, viel zu schreiben. Wird jetzt wieder besser. Promise =)
Mit unserem Team und Dave Rose (ehmaliger Missionar, Hauptverantwortendlicher der Philippinen-Missionare) waren wir für 4 Tage am Tamaraw Beach. Dort gab es verschiedene Besprechnungen. Für uns war dann Urlaub und Kinderbetreuung von Rachel und Syrena, die 2 Kinder von Katharina und Timo Albus, angesagt.

Nachdem wir einen Tag zu Hause sind wir mit Wiebke, Jeanie, Fam. Albus und wir, die Shortys nach Bohol geflogen um 4 Tage auf Cabilao zu verbringen. Es war der letzte Urlaub mit Wiebke, weil sie nun im Heimataufenthalt ist. Die Tage waren für mich persönlich nicht so die Besten.

Es war zwar genial wieder dort zu sein und Gottes Schöpfung zu sehen, aber auf Grund der Tatsache, dass ich ersten meine Kamera verloren habe und zweitens ein Missgeschick mit meinem Hausttürschlüssel passiert ist, war es nicht so wunderbar. Nach ein oder zwei Tage hat sich aber alles wieder gelegt, weil ich deutlich gemerkt habe, wie Gott hinter mir steht und mir seine große Liebe und Treu erwiesen hat.

Anschließend sind wir auf die gegenüberliegenden Insel Cebu gefahren, um in Cebu City (Hauptstadt) ein Pastorenkonferenz des E.F.C.P. (Evangelical Free Church of the Philippines) teilzunehmen.

Also die Missionare waren dort für uns stand Besichtigungstour an. Schade=)
Wir haben einige kulturelle Orte gesehen, wie eine sehr bekannte katholische Kirche (Basilica del Santo Niño), die die Verherlichung des blonden Jesuskindes vollzieht.



Sonst war ich mit einigen aus meiner Gemeinde am 02 Juni auf einem Hillsongkonzert. So was darf ich selbstverständlich nicht verpassen...=)


Was hat sich in meinem Umfeld geändert?

Momentan, seit 2 Tagen, bin ich für ungefahr 10 Tage bei Timo und Katharina, weil die Eltern vom Jonas zu Besuch sind, uns sie unsere Wohnung momentan haben. Am 01 Juni ist, wie oben erwähnt, Wiebke in den Heimataufenthalt gegegangen. Sehr Schade, dass sie die nächsten 3 Monate nicht dabei sein kann. Mal sehen wie die nächste Zeit wird. Die Hautverantwortung für uns Shorty übernehmen jetzt Timo und Katharina.

Genau soweit erst mal von mir.

Hier noch einge Bilder der letzten Wochen und unteranderem Deutschunterricht in meiner Gemeinde, wodrüber ich mich öfters fort schmeißen kann.

Hier zum Beispiel Kuya Rian mit - Döner macht schöner ! -





Montag, 2. Mai 2011

Youthcamp 2011

Vom 24 - 30 April war das langerwartete Youthcamp 2011 in Bantangas, ca. 3-4 Stunden südlich von Manila entfernt. Das Thema dieses Camps war : " Face d´ book".

Das Youthcamp wurde auf zwei Camps aufgeteilt. Somit gab es ein "Discipleship" und ein "Evangelistic" Camp. Vom 24 - 27 April war das Discipleship-camp. Wir waren ungefähr 95 Teilnehmer. Es war eine sehr coole Stimmung. Man hat gemerkt, dass manche echt für Jesus brennen, aber auch waren viele dabei, die noch sehr "jung" im Glauben sind und noch nicht
wissen wie man seine persönliche "Stille Zeit" macht. Der Tag startet morgens um 6.30 Uhr mit der "personal Devotion". Es gab verschiedene Sessions, jeweils zwei pro Tag. Zwischendurch Spiele, Filmshowing, Praise and Worship u.v.m. Das Programm ging bis abends um 22 Uhr. Leider wurde es des Öfteren auch etwas länger. Die Nächte waren doch sehr kurz von 4-6 Stunden. =/

Viele Leute kannte man schon von verschiedenen Jugendgottesdiensten, aber auch habe ich viele neue Leute kennen gelernt. Gemeinsam mit den anderen Shortys habe ich bei den Vorbereitungen der Spiele mitgeholfen. Aufbauen und Vorführen war dort nötig. An zwei Abende haben wir verschiedene Spielstationen aufgebaut. Jede Station hatte einen geistliche Hintergrund. Auch war ich mal wieder da wo Not am Mann ist, oder wie ich das hier so schön sage " Lack of Man" =). Mit meinem Cajon habe ich mal ausgeholfen und zwischendurch mal schnell bei einem Song am Schlagzeug ausgeholfen. Spontanität wird großgeschrieben auf den Philippinen =)



Das zweite Camp war vom 27 - 30 April. Ca. 40 Teilnehmer sind mit dem Bus zum "Evangelistic" Camp gekommen, wie auch im ersten Camp. Es war eine ganze andere Atmosphäre. Viele der Jugendliche haben Jesus noch nicht angenommen, was man an ihrem Verhalten auch ansehen konnte. Deswegen denke ich, dass für die Mitarbeiter und Counseler das zweite Camp doch anstrengender war. Manche der Teilnehmer haben gelegentlich das gemacht, was sie wollten. Ins Meer gegangen, zu einer Zeit wo es normerweise nicht angebracht war und solche Dinge. Dennoch ware sie sehr offen und auch nicht schüchtern. Viele coole Leute waren dabei.

Das Programm war doch sehr anders aufgebaut. Halt sehr Evagelistisch. Themen wie: Gott & Jesus, Frieden u.v.m. wurde in den einzelnenen Sessions drüber gesprochen. Auch gab es ein Abend, wo eingladen wurde zu Jesus. Jeder durfte für sich persönlich entscheiden, ob er/sie Jesus annehmen will. Viele haben Jesus angenommen und es ich habe mich sehr über die gefreut, die ich kenne. Aus unseren Gegend hier.

Wie schön ist es doch zu wissen, dass im Himmel Freude ist, über einen Sünder, der Buße tut. (Lukas 15,7). Bei so vielen Leuten, wie sich da ernsthaft für Jesus entschieden haben, muss wohl eine riesen Party im Himmel sein =) Yeah

Es war eine sehr geniale Woche. Viele neue Leute kennen zu lernen. Zwar war es zwischendrin immer mal sehr anstrengend, aufgrund der Sprache, aber damit kam ich doch ganz gut zurecht. Gott hat dieses Camp wirklich sehr gesegnet. Wie groß ist doch Gott, dass er sich über uns Menschen kümmert und mit uns Beziehung haben will. Amazing...

Die Zeit steht viel an. Bin nur mal zwischendurch 2-3 Tage daheim. Viel unterwegs die Zeit jetzt. Nächste Woche fahren wir mit Dave Rose, Zuständiger für die Missionare in Asien, weg. Danach sind wir in Cebu. Großen Pastorenmeeting. Shortys haben dann frei. Das wird noch mal eine gute Zeit, auch mit Wiebke (Missionarin). Sie fliegt am 1 Juni leider nach Hause. Heimataufenthalt.

Freue mich sehr auf die nächste Zeit... Yeah

Soweit erst mal von mir =)

Hier noch einige Bilder: